Alle Artikel mit dem Schlagwort: Geschichte

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Malcolm X: eine charismatische Figur im Kampf gegen die Rassentrennung – Teil 2

Der Bruch Mit dem Wachsen der Nation wurden auch die Korruptionsvorwürfe gegen Elijah Muhammad immer lauter. Muhammad zog das Wohl seiner Familie dem Wohl der Nation vor und machte mit weißen Befürwortern der Rassentrennung Geschäfte. Anfänglich bestritt X noch diese Vorwürfe gegen seinen Ersatzvater, distanzierte sich aber schließlich 1963 zusehends von ihm. Es folgten mehrere Konflikte mit der Nation, welche X unter anderem ein Redeverbot einbrachte. Am 8. März 1964 gab er letztlich öffentlich seinen Bruch mit der Nation of Islam bekannt. Mit dem Redeverbot wurde ihm auch immer bewusster, dass er nur eine Marionette der Nation war, welche immer weniger mit seinen Vorstellungen zusammenpasste. Er selbst sagte zu seiner Beziehung zu Muhammad und der Organisation: „Ich war ein Papagei. Jetzt ist der Papagei dem Käfig entsprungen.“ Im Zuge mit dem Bruch kritisierte er auch öffentlich die außerehelichen Affären Muhammads, was in der Nation nicht auf Zuspruch traf. So erhielt ehr mit der Zeit vermehrt anonyme Morddrohungen und stand seit dem 16. Juni 1964 unter Polizeischutz. Selbst heute ist es noch schwierig, wenn nicht sogar …

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Malcolm X: eine charismatische Figur im Kampf gegen die Rassentrennung – Teil 1

Momentan bin ich ehrlich gesagt etwas angewidert, was in der Welt momentan so vor sich geht. Es ist egal, ob es Kriege und Attentate aus religiöser Überzeugung, Tötung von unbewaffneten Schwarzen in Charlotte (North Carolina), Pegida-Aufläufe in Dresden oder die aktuellen Präsidentschaftswahlen (Trump mit seinen Einreise und Einwanderungsbeschränkungen im Speziellen) in der USA sind. Ich will natürlich nicht ausschließen, dass ich von den Medien beeinflusst bin. Doch aufgrund der übermäßigen Präsenz von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erscheinen mir die, ebenso schlimmen Themen wie Armut und Hunger, fast nebensächlich. Ich möchte hier keinen mehrseitigen Monolog darüber führen, sondern auf das Leben einer prägenden Figur der Vergangenheit schauen. Neben Martin Luther King Jr. hat auch er als schwarzer Bürger der USA früh seine Erfahrungen mit Rassismus, Unterdrückung und Diskriminierung gemacht. Doch er unternahm etwas dagegen und schlug dabei einen grundsätzlich anderen Weg ein, als sein ebenfalls sehr bekanntes Pendant. Die Rede ist von Malcom X. Unterschiedlicher konnten die beiden Bürgerrechtler und Aktivisten nicht sein, so praktizierte Martin Luther King Jr. einen gewaltlosen Widerstand und Malcom X wählte den radikalen …

Ist Bart tragen vintage? Die Geschichte des Bartes

Männer die Bart tragen gelten als besonders männlich, sie strahlen Stärke aus und erscheinen unkonventionell. Bart tragen ist vintage, es hängt allerdings davon ab, welche Zeit des 20. Jahrhunderts man betrachtet. Während zu Beginn noch der Einfluss des ausklingenden 19. Jahrhunderts herrschte, so war der Vollbart bis 1920 ca. in Mode. Große Persönlichkeiten wie Friedrich Engels, Karl Marx oder auch Lenin sind Beispiele wie der Rauschebart zur damaligen Zeit getragen wurde. Die goldenen 20er Von den Rasierklingenherstellern Gilette und Wilkinson angetrieben, kam in den 20er Jahren der glatt rasierte Mann in Mode. Es war also gängig komplett rasiert zu sein oder maximal einen Schnauzer zu tragen. Untermauert wurde es von der wissenschaftlichen Annahme, dass Bärte Bakterien beherbergten, wodurch man häufiger erkranken würde. Zudem wurde ein konformer Typus Mann gefordert, welcher jung, dynamisch und adrett erschien. 50er, 60er und die wilden 70er Erst in den 50er und 60er Jahren wurde der Vollbart wieder salonfähig. Mit der Schöpfung des Begriffes „Beatnik“ erlebte der Vollbart sein Comeback. Als Beatnik wurden die Anhänger des Bebop (Charlie Parker z.B.) und Modern …