Monate: November 2016

Tollkuehn – Das Vintage Lifestylemagazin für Männer

Ein Magazin, bei dem man die Zeit vergisst, wenn man es in den Händen hält. Doch etwas zu finden, was meinen Vorstellungen entspricht ist leider eine kleine Herausforderung. Ich möchte Sachen über Mode lesen, aber nicht über Jogginghosen und unverhältnismäßig überteuerte Marken. Stil und Weltgewandtheit sind schließlich auch kein Privileg der Besserverdiener. Bezahlbar, praktisch, gut aussehen soll es und meinem Faible für Nostalgie gerecht werden. Zu einem gepflegten Äußeren dürfen auch entsprechende Produkte wie Bartöle, Pomade oder sonstige Sachen nicht fehlen. Mode und Pflegeprodukte allein fesseln mich jedoch noch lange nicht. Interessante und aufregende Geschichten über tollkühne Männer doch schon eher. Inspirieren soll es mich mein Leben schön und bewusst zu leben. Die Suche nach Entschleunigung Es muss also eine Zeitschrift her die für Persönlichkeit, Individualität, Qualität, Nachhaltigkeit und für ein bewussteres und schöneres Leben steht. Mein Alltag wird von Arbeit und Hektik dominiert, wodurch ich mich nach Entschleunigung und einem kreativen Ausgleich sehne. Das ist zum Beispiel auch der Grund, warum ich diesen Blog hier betreibe. Kleine und große Herausforderungen binden bei mir viele …

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Malcolm X: eine charismatische Figur im Kampf gegen die Rassentrennung – Teil 2

Der Bruch Mit dem Wachsen der Nation wurden auch die Korruptionsvorwürfe gegen Elijah Muhammad immer lauter. Muhammad zog das Wohl seiner Familie dem Wohl der Nation vor und machte mit weißen Befürwortern der Rassentrennung Geschäfte. Anfänglich bestritt X noch diese Vorwürfe gegen seinen Ersatzvater, distanzierte sich aber schließlich 1963 zusehends von ihm. Es folgten mehrere Konflikte mit der Nation, welche X unter anderem ein Redeverbot einbrachte. Am 8. März 1964 gab er letztlich öffentlich seinen Bruch mit der Nation of Islam bekannt. Mit dem Redeverbot wurde ihm auch immer bewusster, dass er nur eine Marionette der Nation war, welche immer weniger mit seinen Vorstellungen zusammenpasste. Er selbst sagte zu seiner Beziehung zu Muhammad und der Organisation: „Ich war ein Papagei. Jetzt ist der Papagei dem Käfig entsprungen.“ Im Zuge mit dem Bruch kritisierte er auch öffentlich die außerehelichen Affären Muhammads, was in der Nation nicht auf Zuspruch traf. So erhielt ehr mit der Zeit vermehrt anonyme Morddrohungen und stand seit dem 16. Juni 1964 unter Polizeischutz. Selbst heute ist es noch schwierig, wenn nicht sogar …

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Malcolm X: eine charismatische Figur im Kampf gegen die Rassentrennung – Teil 1

Momentan bin ich ehrlich gesagt etwas angewidert, was in der Welt momentan so vor sich geht. Es ist egal, ob es Kriege und Attentate aus religiöser Überzeugung, Tötung von unbewaffneten Schwarzen in Charlotte (North Carolina), Pegida-Aufläufe in Dresden oder die aktuellen Präsidentschaftswahlen (Trump mit seinen Einreise und Einwanderungsbeschränkungen im Speziellen) in der USA sind. Ich will natürlich nicht ausschließen, dass ich von den Medien beeinflusst bin. Doch aufgrund der übermäßigen Präsenz von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erscheinen mir die, ebenso schlimmen Themen wie Armut und Hunger, fast nebensächlich. Ich möchte hier keinen mehrseitigen Monolog darüber führen, sondern auf das Leben einer prägenden Figur der Vergangenheit schauen. Neben Martin Luther King Jr. hat auch er als schwarzer Bürger der USA früh seine Erfahrungen mit Rassismus, Unterdrückung und Diskriminierung gemacht. Doch er unternahm etwas dagegen und schlug dabei einen grundsätzlich anderen Weg ein, als sein ebenfalls sehr bekanntes Pendant. Die Rede ist von Malcom X. Unterschiedlicher konnten die beiden Bürgerrechtler und Aktivisten nicht sein, so praktizierte Martin Luther King Jr. einen gewaltlosen Widerstand und Malcom X wählte den radikalen …