Monate: Oktober 2015

Brogues, elegante Schuhe für den Herren

Momentan befinden wir (Brautzilla und ich) uns mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Während meine bessere Hälfte bereits ihr Kleid gefunden hat und wir eine Tragödie mit ihren dazu passenden Schuhen erlebt haben, mache ich mir auch so langsam Gedanken, wie ich mich an diesem besonderen Tag kleiden werde. Fakt ist, es wird ein Smoking und Fakt ist auch, es werden Brogues! Denn ich liebe Brogues. Sie sind meine täglichen Begleiter. Entsprechend sehen sie mittlerweile auch aus… Ich brauch dringend neue! Für mich gibt es keine Schuhe, der mich so sehr begeistern wie Brogues. Sie sind elegant und klassisch, aber nicht langweilig. Sie können zu Festivitäten, zur Arbeit und auch zur Hochzeit getragen werden. Wunderbare Schuhe mit einer Geschichte. Man erkennt sie an ihrem Lochmuster am Schaft, besser gesagt an den Schaftteilkanten und der Vorderkappe. Sie sollten jedoch nicht mit den Budapestern verwechselt werden. Den Unterschied erkläre ich etwas weiter unten. Die Geschichte Ursprünglich wurden „Brogues“ von Hirten in Schottland und Irland getragen. Da es dort in den ländlichen Regionen sehr sumpfig und nass war (und immer noch ist), hatte …

Wo sind sie geblieben, diese Tugenden?

Ich muss meinem Ärger jetzt einfach mal Luft machen. Vor ca. 7 Wochen habe ich bekanntermaßen mir beim Biken mein Sprunggelenk gebrochen. Daheim ist mir schon nach zwei Wochen die Decke auf den Kopf gefallen, also habe ich alles daran gesetzt wieder arbeiten zu gehen. Das ist jetzt 2 Wochen her. Da ich immer noch auf meine Krücken und bis vor 5 Tagen noch auf meinen Spezialschuh angewiesen war, muss ich leider wieder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Autofahren mit Klumpfuß und Krücken ist bekanntermaßen eher unpraktisch. „Was soll’s? So schlimm kann es ja nicht sein, bist‘ schließlich 10 Jahre Bahn gefahren. Die paar Wochen bekommste auch noch rum…“ sagte ich zu mir selbst. Das stimmt so eigentlich auch, mit einem minimalen Unterschied… Niemals mit gebrochenem Sprunggelenk und Krücken! Letzte Woche Montag startete ich dann voller Elan in den Montag. Endlich wieder einen geregelten Tagesablauf, anstatt dem ewigen rumgehartze auf der Couch. Während meiner 6 Wochen daheim waren die einzigen Highlights des Tages, die Physiotherapie und das Abendessen… Traurig, was? Entsprechend freute ich mich wieder arbeiten …

Gentleman, machen Kleider Leute?

Ich meine jetzt nicht den gleichnamigen Reggae-Künstler aus Deutschland sondern den „Ehrenmann“. Jeder kennt die Redewendung „…wie ein richtiger Gentleman“. Doch wann ist man einer? Wenn man sich mit einem Maßanzug, Zylinder, Monokel, Gehstock und Krawatte/Fliege kleidet? So ungefähr wie das Monopoly-Männchen. Eigentlich eher nicht… Trotzdem ist das genau das Bild, das mir direkt in den Kopf kommt, wenn ich mir Gedanken zu diesem Thema mache. Zu Beginn habe ich ganz stumpf „Gentleman“ in Google reingehackt und dann auf Bilder umgeschaltet. Was mir direkt auffiel, ist, dass wohl nicht nur ich mir einen Gentleman gestriegelt im Anzug vorstelle, sondern auch eine ganze Menge anderer Menschen. Neben Bildern vom oben genannten Musiker finden sich eben viele Bilder von irgendwelchen Typen im Anzug. So Michael Bublé Typen halt, bzw. verstärkt bärtige Michael Bublé Typen, aber ohne Monokel und Gehstock. [gentle][man] Wenn man den Begriff in seine Einzelteile zerlegt erhält man die Worte „gentle“ und „man“. Also liebenswürdig bzw. gütig und Mann (Englisch zu lernen war also nicht unnütz). Somit ist ein Gentleman ein gütiger, liebenswürdiger Mann. Ganz einfach oder? …