Monate: September 2015

Schottlandreise: Glengarry Castle / Invergarry

Die dritte und schönste Unterkunft unserer Reise war ohne Zweifel  das Glengarry Castle Hotel am Loch Oich, welches zwischen Loch Ness und Loch Lochy liegt. Um noch ein Highlight in den Tag einzubauen, haben wir auf der Hinfahrt einen kleinen Abstecher nach Fort William  und zum Glenfinnan Viadukt gemacht. Fort William war der erste Halt den wir gemacht haben um uns die Stadt näher anzuschauen. Leider war ich sehr enttäuscht. Aus diesem Grund habe ich leider nur einen brauchbaren Schnappschuss von der Fußgängerzone. Warum war ich enttäuscht? Ich kann es ehrlich nicht genau sagen. Ich hatte wahrscheinlich zu hohe Erwartungen an das Städtchen, da ich dort unbedingt wegen der Mountainbike Downhill Strecke hin wollte. Doch die hat man vergebens gesucht und die Stadt war auch nicht sonderlich schön. Außer Wind gab es dort nichts zu sehen oder zu erleben. Schade. Nach 2 Stunden Aufenthalt sind wir dann weiter gezogen und erhofften uns mehr vom Besuch des Glenfinnan Viadukts (Titelbild), welches den Meisten als die Brücke nach Hogwarts aus den Harry Potter Filmen bekannt sein dürfte. Wenn ich mich …

Album: Schottland

Damit ihr nicht alle Beiträge meiner Schottlandrundreise öffnen müsst, um euch die Bilder anzuschauen, habe ich sie hier alle in einem Beitrag zusammengefasst. Realisiert habe ich das ganze mit Flickr, d.h. wenn ihr euch eines der Bilder genauer anschauen möchtet, werdet ihr auf meinen Flickr-Account weitergeleitet. Meine Bilder aus Schottland:

Ist Bart tragen vintage? Die Geschichte des Bartes

Männer die Bart tragen gelten als besonders männlich, sie strahlen Stärke aus und erscheinen unkonventionell. Bart tragen ist vintage, es hängt allerdings davon ab, welche Zeit des 20. Jahrhunderts man betrachtet. Während zu Beginn noch der Einfluss des ausklingenden 19. Jahrhunderts herrschte, so war der Vollbart bis 1920 ca. in Mode. Große Persönlichkeiten wie Friedrich Engels, Karl Marx oder auch Lenin sind Beispiele wie der Rauschebart zur damaligen Zeit getragen wurde. Die goldenen 20er Von den Rasierklingenherstellern Gilette und Wilkinson angetrieben, kam in den 20er Jahren der glatt rasierte Mann in Mode. Es war also gängig komplett rasiert zu sein oder maximal einen Schnauzer zu tragen. Untermauert wurde es von der wissenschaftlichen Annahme, dass Bärte Bakterien beherbergten, wodurch man häufiger erkranken würde. Zudem wurde ein konformer Typus Mann gefordert, welcher jung, dynamisch und adrett erschien. 50er, 60er und die wilden 70er Erst in den 50er und 60er Jahren wurde der Vollbart wieder salonfähig. Mit der Schöpfung des Begriffes „Beatnik“ erlebte der Vollbart sein Comeback. Als Beatnik wurden die Anhänger des Bebop (Charlie Parker z.B.) und Modern …

Nostalgie

Vergangenen Samstag lief auf Arte ein interessanter Beitrag über das Thema Vintage- bzw. Retrokultur. In der Dokumentation Retromania wird erörtert ob Retro ein Lebensgefühl ist, wie die Menschen es leben und warum sie es leben. An dieser Stelle kann ich es nur empfehlen. Schaut Ihn euch an, es sind wirklich gut investierte 53 Minuten. Da ich mir nicht sicher bin, ob ich das Video einfach so hier einbinden darf, möchte ich lediglich drauf verlinken: Retromania Nostalgie Wenn ich an die Erfolge der Filme „The Great Gatsby“, „Wolf of Wallstreet“ oder Serien wie „House of Cards“, „Downten Abby“ oder „MadMen“ denke, wird klar, dass wir wieder mehr Gefallen an der vergangenen Zeit finden. Ich selbst habe mich in der Doku Retromania sehr wiedererkannt. Warum? Ganz einfach… Ich sehne mich nach Zeiten, in denen alles etwas entschleunigt war, an denen Menschen noch an Tugenden glaubten und wir nicht so sehr eingenommen wurden von dem technischen Fortschritt. Versteht mich nicht falsch, Fortschritt ist gut, doch muss er wirklich in allen Bereichen sein? Wo fängt es an sinnvoll zu sein …

Schottlandreise: Oban

Der nächste Halt auf unserer Rundreise war Oban. Besser gesagt Knippoch außerhalb von Oban. Um in die kleinere Stadt am Hafen mit der gleichnamigen Destillerie zu gelangen muss man ca. 20 Minuten Linksverkehr hinter sich bringen. Oban Die kleine Stadt in einer Bucht an der Westküste Schottlands hat nur ca. 8,5 tausend Einwohner und hat die Population wohl eher der dort ansässigen Destillerie zu verdanken. Zumindest hat man uns das bei der Führung durch die Brennerei so gesagt. Diese findet man in Übrigen direkt unten in Hafennähe unterhalb des Kolosseums. Auf dem Bild oberhalb der Überschrift seht ihr Oban in seiner vollen Pracht und das eben erwähnte Amphitheater ist auch zu erkennen. Zugegeben, an den Strand würde ich mich persönlich jetzt nicht legen, aber es gab durchaus ein paar Hardliner die das gemacht haben. Das Wetter war an beiden Tagen, an denen wir dort waren, sehr wechselhaft aber durchaus auszuhalten. Es hat innerhalb von Minuten zwischen Sonnenschein und Regen gewechselt. Führung und Tasting in der Oban Distillery Also ich glaube behaupten zu können, dass man unweigerlich Whisky mit Schottland …